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Datum: 31.05.2021

5 Tage unter 50 - neue Verordnung macht Lockerungen ab Mittwoch möglich

Seit Montag, 31. Mai 2021, ist die neue Corona-Verordnung des Landes in Kraft, die weitere Lockerungen für Landkreise und Städte vorsieht, die stabil an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter einer 7-Tages-Inzidenz von 50 liegen. Im Landkreis Wolfenbüttel ist diese Grenze am heutigen Montag unterschritten, die Lockerungen treten laut Verordnung am übernächsten Tag in Kraft. Das bedeutet, dass weitere in der neuen Verordnung vorgesehene Lockerungen ab Mittwoch, 2. Juni 2021, greifen.

Was bedeutet das für den Landkreis Wolfenbüttel?

Ab kommenden Mittwoch gilt im Landkreis Wolfenbüttel folgendes:

Schulen und Kitas:

Die Schulen im Landkreis können ab kommenden Mittwoch in den Präsenzbetrieb („Szenario A“) übergehen. Jede einzelne Schule kann sich aber laut Niedersächsischem Kultusministerium auch entscheiden, erst zum folgenden Montag, den 7. Juni 2021, in den Präsenzunterricht zu gehen. Mit dieser Variante können sich die Schulen, Eltern und Kinder besser auf das sich ändernde Szenario einstellen. Eltern, Schülerinnen und Schüler können sich über ihre Schule (etwa über die Internetseiten) informieren, zu wann der Wechsel in Szenario A stattfindet.

Kitas wechseln in den Normalbetrieb, sofern keine Infektionsschutzmaßnahme aufgrund eines Corona-Vorfalls in einer Kita angeordnet wurde. Die Kitas müssen aber die Anforderungen des Rahmenhygieneplans des Landes einhalten.

Kontaktbeschränkungen:

Treffen eines Haushalts und maximal zwei Personen oder Treffen von höchstens zehn Personen aus maximal drei verschiedenen Haushalten. In beiden Fällen werden Kinder von einschließlich 14 Jahren nicht eingerechnet. Auch Genesene und vollständig Geimpfte werden auch nicht mitgerechnet.

Im öffentlichen Raum gilt weiterhin das Abstandsgebot. Kann der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden, muss eine Maske getragen werden.

Gastronomie:

Bei einer Inzidenz von über 35 und unter 50 ist in Gastronomiebetrieben neben der Außenbewirtschaftung nun auch eine Innenbewirtschaftung möglich.

Im Innenbereich darf dabei nur die Hälfte der maximal zulässigen Personen an Tischen bewirtet werden. Private, geschlossene Gesellschaften sind nicht möglich. Es gibt eine Sperrzeit von 23 Uhr bis 6 Uhr am Folgetag sowie eine Testpflicht.

Außengastronomische Angebote sind weiterhin möglich. Eine Testpflicht entfällt. Private, geschlossene Feiern außen sind mit bis zu maximal 50 Personen möglich – hierfür gilt dann eine Testpflicht.

Gastronominnen und Gastronomen müssen weiterhin Kontaktdaten zur Nachverfolgung erheben. Dies sollte elektronisch über eine App, etwa die Luca-App, erfolgen. Eine alternative Dokumentation über Papier ist in Einzelfällen möglich.

Einzelhandel:

Ab Mittwoch gibt es Lockerungen für Geschäfte, deren Sortiment nicht zum täglichen Bedarf zählt. Bei einer Inzidenz zwischen 35 und 50 entfällt die Testpflicht. Hygienekonzepte müssen vorliegen. Einzelhändlerinnen und Einzelhändler müssen hierbei eine Begrenzung der Kundschaft abhängig von der Gesamtverkaufsfläche beachten. Weiterhin müssen Masken getragen werden.

Weitere Lockerungen sind möglich, wenn die 7-Tages-Inzidenz stabil an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 35 liegt.

Verschärfungen bei steigenden Inzidenzen möglich

Wenn an drei aufeinanderfolgenden Tagen die 7-Tages-Inzidenz die 50 überschreitet, treten am übernächsten Tag Verschärfungen in Kraft.