Sprungziele
© Pixabay
Inhalt

Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen

Die Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg beabsichtigen gemeinsam mit den Landkreisen Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel sowie dem Regionalverband Großraum Braunschweig und der Allianz für die Region GmbH Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen zu werden. Gemeinsam bewerben sie sich beim Förderprogramm des Landes „Zukunftsregionen in Niedersachsen“.

Die Stadt Braunschweig organisiert den Prozess zur Aufstellung eines Zukunftskonzeptes als Lead-Kommune. Das Regionalmanagement der Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen soll durch den Regionalverband Großraum Braunschweig erfolgen.

Zentrales Ziel der Zukunftsregion ist es, die Region SüdOstNiedersachsen gemeinsam weiter zu entwickeln. Das heißt, Stärken sollen weiter ausgebaut, Schwächen abgemildert werden. Wir wollen außerdem erreichen, dass neue Arbeitsplätze entstehen können, weil neue Arbeitsbereiche entstehen. Gleichzeitig geht es darum, die Veränderungen der Arbeitswelt aufzugreifen und darauf zu reagieren. Die Projektpartner haben sich darauf verständig diese Aufgaben insbesondere in zwei Handlungsfeldern zu fördern. Die Region soll sich im Programm Zukunftsregion langfristig auf diese Handlungsfelder fokussieren:

  1. Handlungsfeld | Regionale Innovationsfähigkeit
  2. Handlungsfeld | CO2-arme Gesellschaft & Kreislaufwirtschaft

Entlang dieser Handlungsfelder wurden drei Leitprojekte mit Zielen und Aufgaben für die weitere vertiefende Zusammenarbeit entwickelt. Die Leitprojekte sind:

  1. Gemeinsame Regionale Entwicklungsstrategie
  2. Regionales Konzept Flächen- und Wassermanagement
  3. Regionales Innovations- und Transformationsmanagement

Diese Leitprojekte gilt es nach positivem Förderbescheid des Landes mit Leben zu füllen. Erste konkrete Projekte sollen mithilfe des Regionalmanagements umgesetzt, neue Projektideen gefunden und entwickelt werden. Zentrales Ziel dabei ist es, die Einbindung und Beteiligung von Wirtschafts- und Sozialpartner weiter zu vertiefen sowie Bürgerinnen und Bürgern die Chance zu geben, sich aktiv einzubringen. Auch sie sollen in die Ausgestaltung der Region eingebunden werden. Auch sie sind wichtiger Partner, um die Region SüdOstNiedersachsen zukunftsweisend zu entwickeln.

Sie sind gefragt - beteiligen Sie sich

Gemeinsam in einem iterativen Prozess unter Einbindung von Verwaltungsmitarbeitern und -mitarbeiterinnen aller Partnerkommunen sowie von Wirtschafts- und Sozialpartnern wurden in unterschiedlichen Workshops Entwicklungspotenziale der Region zu den drei beschriebenen Leitprojekten erarbeitet. Themenbezogen wurden Ziele, Aufgaben und erste Projektideen festgehalten.

Und nun sind Sie gefragt:

Haben Sie weitere Projektideen zu den drei Leitprojekten? Haben Sie Anregungen, die Sie uns mit auf den Weg geben möchten? Haben Sie Ideen, wie wir die Zukunftsregion gemeinsam gestalten können?

Wenn ja, schauen Sie sich unsere Ergebnisse an. Geben Sie uns Ihr Feedback: Ideen und Anregungen zum Leitprojekt Zukunftsregion »SüdOstNiedersachsen« 

Zukunftsregion - Was ist das?

Das niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung (MB) möchte mit einem neuen regionalpolitischen Instrument langfristig attraktive Lebensverhältnisse in allen Teilen Niedersachsens sicherstellen. Daher hat es in der Förderperiode 2021 - 2027 ein neues Instrument zur Förderung und Unterstützung regionaler Entwicklungsprozesse aufgelegt: Die Zukunftsregionen. In ihr sollen in bis zu zwei Handlungsfeldern Projekte zur Stärkung von Regionen entwickelt und umgesetzt werden. Dafür erhalten zur Zukunftsregion zusammengeschlossene Kommunen finanzielle Unterstützung aus Mitteln des EFRE und des ESF+ für ein Regionalmanagement (bis zu 300.000 Euro jährlich - 70% Förderung). Für die Umsetzung von Projekten stehen für sechs Jahre Fördergelder (40% Projektförderung) zur Verfügung.

Die Auswahl und Anerkennung der Zukunftsregionen erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. In der ersten Stufe sollten interessierte Regionen bis Ende September 2021 ihr Interesse bekunden. Eine Interessensbekundung hat die Stadt Braunschweig als Lead-Kommune für alle Projektpartner, die sich gemeinsam zur Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen zusammengeschlossen haben, eingereicht.

In der zweiten Stufe sollen die Regionen nach Aufforderung des MBs bis 30. Juni 2022 ein Zukunftskonzept erstellen. Die Anerkennung und Einrichtung der Zukunftsregion soll im 3. Quartal 2022 erfolgen.