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Inklusion

Normal sind die Vielfalt und das Vorhandensein von Unterschieden zwischen Menschen. Wenn alle Menschen dabei sein und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, egal welche Sprache sie sprechen, welcher Herkunft sie sind oder welche Beeinträchtigung sie haben, dann ist das Inklusion.

Jeder Mensch ist gleichermaßen wertvoll und hat das Recht sich nach seinen Maßen und Stärken einzubringen. Das funktioniert aber nur, wenn die Gesellschaft die entsprechenden Strukturen hierfür vorweist. Inklusion geht uns alle an und ihre Verwirklichung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

2020 hat der Landkreises Wolfenbüttel daher einen eigenen Handlungsplan Inklusion (PDF) veröffentlicht.

Historie

Am 26. März 2009 ist die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft getreten. Hierzu hat die Landesregierung 2017 einen ersten Aktionsplan „Inklusion“ vorgelegt, im Rahmen dessen die Rechte der Menschen mit Behinderungen umgesetzt werden solle. Da Inklusion die volle und gleichberechtigte Teilnahme aller Menschen am Leben in der Gemeinschaft sichern soll, ist die Umsetzung der Konvention eine wichtige Aufgabe, der sich alle Behörden stellen müssen.

2018 beauftragte der Kreistag die Landkreisverwaltung einen kommunalen Handlungsplan Inklusion zu erstellen. Als große Auftaktveranstaltung fand im Oktober 2019 ein Inklusionsworkshop in der Wolfenbütteler Lindenhalle statt. Dort verfassten sieben Arbeitsgruppen 25 Ziele und sammelten zahlreiche Ideen für konkrete Maßnahmen, die den Landkreis inklusiver machen können.

Weitere Informationen zur Veranstaltung können auch in dem Flyer nachgelesen werden: 

An den Workshop schloss sich die Arbeitsgruppenphase an, die von November 2019 bis Februar 2020 andauerte. In drei Prozessschritten wurde in jeder Arbeitsgruppe, abgeleitet aus den Workshop-Zielen, jeweils ein Wunschbild, mittelfristige Ziele und konkrete Maßnahmen erarbeitet. Der daraus erarbeitete Entwurf für den Handlungsplan wurde dann den Bürgermeistern der Stadt und den Samt- und Einheitsgemeinden vorgestellt. In der folgenden Zeit stellte der verantwortliche Dezernent für Schule, Jugend und Soziales, Bernd Retzki, den Handlungsplan in den politischen Gremien und Verwaltungen der Kommunen vor. Im Juli 2020 war der Handlungsplan Inklusion endlich beschlossene Sache.

Vision

Die Vision des Landkreises Wolfenbüttel ist eine Gesellschaft im Landkreis Wolfenbüttel, in der niemand mehr ausgeschlossen wird. Der Landkreis wird ein Lebensort für alle.

Die Umsetzung von Inklusion wird als Gegenwarts- und Zukunftsaufgabe für den Landkreis Wolfenbüttel gesehen, die nur als Querschnittsaufgabe aller Politikbereiche unter der aktiven Beteiligung aller gesellschaftlichen Kräfte, sowie den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort gemeinsam geleistet werden kann.

In den 5 Handlungsfeldern:

  • Wohnen
  • Gemeinschaft, Familie, Senioren
  • Bildung, Freizeit, Integration
  • Arbeit
  • Inklusive Verwaltung

soll mit dem 1. Kommunalen Handlungsplan Inklusion des Landkreises Wolfenbüttel angefangen werden die Inklusion zu verwirklichen.

Wie geht es weiter?

Am 26. Oktober 2020 sollte der Handlungsplan im Rahmen eines großen Fachtages mit verschiedensten Akteuren aus dem Landkreis in der Lindenhalle präsentiert, diskutiert und natürlich auch weiterentwickelt werden. Der Termin musste corona-bedingt kurzfristig abgesagt werden. Die Veranstaltung wird am 12. Juli 2021 nachgeholt.

Die Durchführung des Fachtages am 12. Juli 2021 wird durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung finanziell unterstützt.

Live-Stream des Fachtages am 12. Juli 2021

Die Veranstaltung und der Stream wurden beendet.

Nachbericht: