Weniger Fremdstoffe in der Biotonne: ALW zieht positive Zwischenbilanz
Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Wolfenbüttel (ALW) verzeichnet deutlich weniger Fremdstoffe in den Biotonnen. Regelmäßige Sichtkontrollen und der direkte Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern zeigen Wirkung. „Mit dieser Entwicklung sind wir sehr zufrieden und möchten uns bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Unterstützung und die richtige Trennung der Bioabfälle bedanken“, erklärt Sandra Wehr, Werksleiterin des ALW.
Durch die Kombination aus regelmäßigen Kontrollen und KI-gestützter Fremdstoffdetektion können Fehlwürfe frühzeitig erkannt werden. Im persönlichen Gespräch lassen sich zudem Fragen zur richtigen Befüllung der Biotonne klären. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass dieser direkte Austausch gut angenommen wird und zu einer besseren Qualität des gesammelten Bioabfalls beiträgt.
Herbstzeit ist Laubzeit
Mit dem Herbst fällt wieder vermehrt Laub in Gärten und auf Grundstücken an. Laub kann grundsätzlich über die Biotonne entsorgt werden. Dabei sollte der Deckel stets geschlossen bleiben, um ein Herauswehen des Inhalts zu vermeiden.
Reicht das Volumen der eigenen Biotonne nicht aus, besteht die Möglichkeit, überschüssiges Laub im Entsorgungs- und Verwertungszentrum Bornum, im Bodenlager Weferlingen oder auf dem Recyclinghof in Klein Elbe abzugeben. Der Recyclinghof in Wolfenbüttel-Linden steht derzeit aufgrund von Umbauarbeiten nicht zur Verfügung.
Zusätzlich können Bioabfallsäcke des ALW erworben und am regulären Abfuhrtag zur Abholung bereitgestellt werden. So ist auch bei größeren Laubmengen eine fachgerechte Verwertung sichergestellt.
Hinweis zum Umgang mit Straßenkehricht
Straßenkehricht kann – je nach Jahreszeit – ebenfalls Laub enthalten. Aufgrund von Verunreinigungen ist dieser in haushaltsüblichen Mengen nicht über die Biotonne, sondern über den Restabfall zu entsorgen.
Saison für Baum- und Strauchschnitt beginnt
Im November 2026 bietet der ALW erneut die kostenlose Bündelsammlung für Baum- und Strauchschnitt an. Damit die Abholung reibungslos erfolgen kann, soll das Schnittgut gebündelt und gut zugänglich an der Straße bereitliegen.
Für die Bündel gelten folgende Richtwerte:
- maximale Länge: ca. 150 cm
- maximaler Durchmesser eines Bündels: ca. 50 cm
- einzelne Äste bzw. Stammstücke nicht dicker als 10 cm
- je Grundstück maximal 3 cbm Baumschnitt
Die Bündel sind so zu binden, dass sie beim Aufnehmen und Verladen nicht auseinanderfallen. Verwendet werden soll ausschließlich natürliches, kompostierbares Bindematerial wie Schnüre oder Naturfasern. Draht oder Kunststoff sind hierfür nicht geeignet.
Bei größeren Mengen Baum- und Strauchschnitt besteht außerdem die Möglichkeit, eine Mini-Mulde oder Container in verschiedenen Größen zu bestellen. Informationen zu den verfügbaren Containergrößen und Preisen sind auf der Homepage unter www.alw-wf.de oder direkt bei der ALW-Hotline (Telefon 05331/84-999) zu erhalten.