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Datum: 20.10.2026

Erweiterungsbau der Oberschule Sickte offiziell übergeben

Mit einer symbolischen Schlüsselübergabe am Montag, 19. Oktober 2026, ist es nun ganz offiziell: Der Erweiterungsbau an der Oberschule Sickte (OBS) ist der Schulgemeinschaft übergeben worden.

Der Landkreis Wolfenbüttel hat als Schulträger für den Bau weniger als ein Jahr von der Grundsteinlegung bis zur feierlichen Übergabe des Gebäudes benötigt. Aber bereits vor der offiziellen Übergabe konnten die Schülerinnen und Schüler nach den Sommerferien den Neubau nutzen.

„Um Raum für zeitgemäßes und erfolgreiches Lernen zu bieten, braucht es eine moderne, zukunftsfähige Infrastruktur. Als Schulträger nehmen wir diese Verantwortung im Landkreis Wolfenbüttel sehr ernst. Wir wollen unseren Kindern und Jugendlichen die bestmöglichen Lernbedingungen und Lebenschancen bieten. Dieser Neubau ist ein weiterer, gewichtiger Meilenstein auf unserem Weg als Bildungslandkreis“, so Landrätin Christiana Steinbrügge vor den Gästen aus Samtgemeinde, Politik, Verwaltung, der ausführenden Baufirma und Lokalmedien. Steinbrügge betonte, dass solche Projekte Teamarbeit seien und hier alle Hand in Hand gearbeitet haben.

Auch Frederik Johannes, Niederlassungsleiter der ausführenden Firma ALHO betonte die gute Kommunikation und Zusammenarbeit: „Ich wünschen den Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften viele schöne und erfolgreiche Jahre im neuen Gebäude“.

Der Landkreis hat rund 9,5 Millionen Euro in den Erweiterungsbau investiert. Entstanden ist ein zweigeschossiges Gebäude in Modulbauweise mit insgesamt 28 neuen Räumen auf rund 2.700 Quadratmetern Bruttogrundfläche. Dazu gehören allgemeine Unterrichtsräume, Differenzierungsräume, Fachunterrichtsräume, ein Inklusionsraum, offene Schülerarbeitsflächen sowie Sanitär- und Technikräume.

Modulbau aus einer Hand

Diese Baumaßnahme ist in zweifacher Hinsicht sehr besonders für den Landkreis Wolfenbüttel: Zum einen wurde mit dem Modulbau eine unkonventionelle Baumethode gewählt, die eine deutlich kürzere Bauzeit mit sich bringt. Zum anderen hat der Landkreis mit der Firma ALHO einen Totalübernehmer, der eine große Kostensicherheit bietet, beauftragt. Dieser ist für die komplette Planung verantwortlich und übernimmt somit alle Leistungen inklusive aller erforderlichen Fachplaner- und Nebenleistungen. Zudem ist er auch für alle Bauleistungen, von der Gründung, über die Installation der Gebäudetechnik bis hin zur kompletten Fertigstellung des Bauwerkes sowie der Errichtung der Außenanlagen zuständig. Die Modulbauweise verkürzte die Bauzeit deutlich und sorgt dafür, dass der Neubau planmäßig bis Ende des dritten Quartals 2026 fertiggestellt und in Betrieb genommen werden konnte.