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Klimaschutz ist cle[WF]er

Klimaschutz ist der Sammelbegriff für Maßnahmen, die einer unnatürlichen globalen Erwärmung entgegenwirken und mögliche Folgen abmildern oder verhindern sollen. Weil der Klimawandel aus Sicht vieler Forscherinnen und Forscher bereits nicht mehr völlig zu stoppen, sondern nur noch zu mildern und zu begrenzen ist, sind neben der Verringerung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe Maßnahmen zur Anpassung an den unvermeidlichen Klimawandel nötig.

Hauptansätze des Klimaschutzes sind zum einen die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen, die durch landwirtschaftliche und industrielle Produktion, durch Energieverbrauch im Verkehr, in Privathaushalten und im öffentlichen Raum freigesetzt werden.

Das Umweltamt des Landkreises Wolfenbüttel arbeitet an der Umsetzung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes. Dabei soll in enger Kooperation mit den kreisangehörigen Kommunen die Realisierung der Energiewende vorangebracht werden. Ziel ist eine CO2-Einsparung von 40 % bis zum Jahr 2020 und 90 % bis zum Jahr 2050 (gegenüber dem Referenzjahr 1990).

Inhaltlich wird die Minderung der Energieverbräuche, die Produktion erneuerbarer Energien sowie die Anpassung der Energieversorgung zum Beispiel an deren Verfügbarkeit stehen.

Das Umweltamt des Landkreises Wolfenbüttel bietet Förderprogramme zu Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten, Kommunen, Vereinen, Unternehmen und Vermietern in den Bereichen Energieberatung, energetische Gebäudesanierung, Nutzung erneuerbare Energien und von Elektro-Ladestationen an. Daneben wird auch das Thema Konsum und Mobilität betrachtet.

Klimaschutzmaßnahmen

  • Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes des Landkreises Wolfenbüttel 2012 und Fortschreibung 2020
  • Fortführung der CO2-Bilanzierung für den Landkreis Wolfenbüttel durch den Regionalverband Großraum Braunschweig (RGB)
  • Umsetzung des Masterplanes „100 % Klimaschutz für den Großraum Braunschweig“ des Regionalverbandes Großraum Braunschweig
  • Umsetzung der Förderprogramme „Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten“
  • Umsetzung der Förderprogramme „Klimaschutzmaßnahmen in Kommunen-kommunales Energiecontrolling
  • Umsetzung des Sonderförderprogrammes zu Wallboxen-E-Ladestationen
  • Umsetzung des Sonderförderprogrammes zu Ladeinfrastruktur (Förderprogramme durch die Stiftung Zukunftsfonds Asse gefördert)
  • Kommunaltour „Klimaschutz in Kommunen“ - mit persönlichen Gesprächen vor Ort
  • Beratung von Energieeffizienzstandards in Neubaugebieten
  • Öffentlichkeitsarbeit für Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen (Veranstaltungen, Informationsabende, Broschüren, Pressearbeit, etc.)
  • Modellprojekt „Mobilität im ländlichen Raum“ und Braunschweiger Landpartie
  • Marktplätze
  • Beteiligung im Klimaschutznetzwerk des Regionalverbands Großraum Braunschweig
  • Zusammenarbeit mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN)
  • Zusammenarbeit mit der „Umweltgruppe Wolfenbüttel“

Start des Förderprogramms „Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten 2021 – 2024“

Ab sofort können Anträge für das Förderprogramm „Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten 2021 – 2024 gestellt werden. Der Schwerpunkt in diesem Förderzeitraum ist auf die Gebäudehülle und damit eine CO2-Reduzierung im Sektor Gebäudebeheizung gelegt. Außerdem werden Holzpelletkessel, und Solaranlagen zur Wärmeerzeugung (Solarthermie) und Stromproduktion (Photovoltaik) gefördert.

Das Antragsverfahren wurde erheblich vereinfach. Es ist nun nur noch ein Angebot eines Handwerksbetriebs notwendig und der Antrag kann bequem über die Internetseite des Landkreises Wolfenbüttel gestellt und hochgeladen werden. Eine Energieberatung ist nur noch für energiesparende Maßnahmen an der Gebäudehülle (Fenstererneuerung und Dämmung) Pflicht.

Des Weiteren wurden die Anforderungen an die Gebäudedämmung reduziert und die Fördersätze auf 3000 Euro beziehungsweise bis zu 5000 Euro erhöht, um mehr Wohngebäudeeigentümerinnen und –eigentümer zu motivieren eine Dämm-Maßnahme umzusetzen. Ebenfalls wurde der Fördersatz für Pelletheizungen und thermische Solaranlagen erhöht.

Zusätzlich wurden Lücken in der Förderlandschaft geschlossen. So ist eine Gebäudedämmung in Eigenleistung weiterhin förderfähig, aber auch Batteriespeicher für bestehende und angemeldete Photovoltaik-Anlagen oder die Neuinstallation von Photovoltaik-Anlagen ohne Batteriespeicher. In Ergänzung zu den Maßnahmen an den Wohngebäuden werden jetzt auch Dienstleistungen wie Baubegleitung durch Energieberater oder Regelungsoptimierungen von Heizungsanlagen gefördert. Verständliche Übersichten über die Fördermöglichkeiten und deren Kumulierung finden Sie unter den verschiedenen Förderschwerpunkten und runden das Angebot ab.

Die Förderung kann von Eigentümerinnen und Eigentümern beantragt werden, die ein Wohngebäude mit maximal sechs Wohneinheiten als „Privathaushalt“, „Wohnungseigentümergemeinschaft“ oder „privater Vermieter“ besitzen. Das Wohngebäude muss sich im Landkreis Wolfenbüttel befinden und seit mindestens fünf Jahren fertiggestellt sein. Bereits bewilligte oder erhaltenen Zuwendungen aus dem Förderprogramm „Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten“ aus den Jahren 2017 - 2020 bleiben unberücksichtigt.

Eine Beantragung ist über 3 verschiedenen Antragsformulare in den folgenden Förderschwerpunkten möglich:

Gebäudehülle

Online-Antrag im Serviceportal des Landkreises Wolfenbüttel: Förderung von Gebäudehüllen

Förderfähig mit bis zu 3000 Euro pro Wohngebäude sind Fenster-Erneuerungen mit dreifach Verglasungen und Sonnenschutz, Dämmmaßnahmen an Wohngebäuden die besser sind als die Anforderungen aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) und Innendämmungen an Fachwerk-Außenwänden. Werden die hohen Anforderungen der BAFA für Einzelmaßnahmen (BAFA BEG EM) erreicht, kann diese Förderung zusätzlich in Anspruch genommen werden. Um den Einbau von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen oder mit „Blauem Engel“-Zertifikat zu fördern, wird hier ein erhöhter Fördersatz bis zu 5000 Euro gewährt. Genaue Informationen zu den förderfähigen Maßnahmen erhalten Sie in den Zuwendungsgrundsätzen:

Zur Unterstützung der Umsetzung ist eine Baubegleitung durch Energieberaterinnen oder Energieberater förderfähig.

Baubegleitung
Fördersatz

Förderung von Energieberatungs-Dienstleistungen

  • Unterstützung bei der Antragstellung für dieses Programm oder weitere Förderprogramme (zum Beispiel KfW oder BAFA)
  • Unterstützung in der Umsetzung.
    Vorgeschrieben bei Durchführung in Eigenleistung
  • Ausstellung des verpflichtenden „Nachweis der Förderfähigkeit“ über die förderfähige Umsetzung der Maßnahme
  • Unterstützung bei Mittelauszahlung
50 % der Kosten,
maximal 200 Euro

Voraussetzungen zur Antragstellung

  • Energieberatung durch den Landkreises Wolfenbüttel oder eine eigenständig beauftragte Energieberatung mit Beratungsprotokoll aus dem der förderfähige U-Wert des zu dämmenden Bauteils oder auszutauschenden Fensters hervorgeht.
    Anmeldung zu einer kostenfreien und neutralen Energieberatung durch den Landkreis Wolfenbüttel unter: energieberatung@lk-wf.de
  • Ein Angebot oder Kostenvoranschlag über die zu fördernden Maßnahme.
  • Gegebenenfalls ein Angebot für die Baubegleitung.
  • Die Mindest-Antragssumme muss 500 Euro betragen.
  • Die Maßnahme darf noch nicht beauftragt sein!

Antragstellung und Ausstellung Zuwendungsbescheid durch den Landkreis Wolfenbüttel

Nach Stellung des Antrages auf einen Zuschuss für bauliche Maßnahmen mit Umsetzung durch einen Handwerksbetrieb oder in Eigenleistung und eventueller Zuschuss für die Baubegleitung und „Nachweis der Förderfähigkeit“ stellt der Landkreis Wolfenbüttel nach Prüfung und Bewilligung den Zuwendungsbescheid aus.

Online-Antrag im Serviceportal des Landkreises Wolfenbüttel: Förderung von Gebäudehüllen

Umsetzung der Maßnahme

Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides erfolgt die Beauftragung oder Bestellung mit anschließender Umsetzung innerhalb von 12 Monaten durch die Zuwendungsempfängerin oder den Zuwendungsempfänger. Die Beauftragung muss in schriftlicher Form bei Mittelabruf nachgewiesen werden.

Wurde die Maßnahme erfolgreich umgesetzt, muss sie durch einen Energieberater oder eine Energieberaterin abgenommen werden. Hierzu stellt dieser beziehungsweise diese den formlosen „Nachweis der Förderfähigkeit“ aus. Dieser kann wie die Baubegleitung durch den Landkreis Wolfenbüttel gefördert werden. Informationen hierzu erhalten Energieberaterinnen und Energieberater über energieberatung@lk-wf.de.

Mittelabruf

Wurde die Maßnahme erfolgreich umgesetzt, wird mit Hilfe des „Antrag auf Festsetzung und Auszahlung mit Verwendungsnachweis“ die Auszahlung der Zuwendung beantragt. Dieser Antrag wird zusammen mit dem Zuwendungsbescheid verschickt.

Weitere Informationen

  1. Klimaschutz ist cle[WF]er

    Landkreis Wolfenbüttel

    Bahnhofstraße 11
    38300 Wolfenbüttel

Regenerative Heizungstechnik

Online-Antrag im Serviceportal des Landkreises Wolfenbüttel: Förderung von Heizungstechnik

Förderfähig sind thermische Solaranlagen zur Warmwasserbereitung oder Warmwasser- und Heizungsunterstützung mit Solar-, beziehungsweise Heizungspufferspeicher als Neuinstallation zu einer bestehenden Heizungsanlage oder bei Heizungserneuerung mit 100 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche. Biomasseheizungen werden pauschal mit 3000 Euro gefördert. Des weiteren wird die Optimierung und Einstellung der Heizungsregelung über die "Regelungsoptimierung" gefördert. Genaue Informationen erhalten Sie in den Zuwendungsgrundsätzen:

Maßnahmen „regenerative Heizungstechnik“
Fördersatz
Thermische Solaranlage mit Solar-, beziehungsweise Heizungspufferspeicher
100 Euro /m² Kollektorfläche

Biomassekessel (Pellets oder Hackschnitzel) mit Heizungspufferspeicher als Kesseltausch
Pauschal 3.000 Euro
Regelungsoptimierung
Fördersatz
Förderfähig ist der Zeitaufwand für:
  • Einstellung der Heizkurve
  • Einstellungen zum optimierten Solar- und Heizkesselbetrieb (zum Beispiel Vorrangbetrieb der Solaranlage)
  • bedarfsgerechte Nutzereinstellungen für Warmwasser- und Heizzeiten
  • Kontrolle des Brennwertbetriebes bei Brennwertkesseln
  • oder andere zur Optimierung geeignete Maßnahmen
50 % der Kosten,
maximal 200 Euro

Voraussetzungen zur Antragstellung

  • Ein Angebot über die zu fördernden Maßnahme.
  • Gegebenenfalls ein Angebot für die Regelungsoptimierung.
  • Geeigneter Nachweis des bisherigen Brennstoffverbrauchs zur Beheizung des Gebäudes, zum Beispiel die letzten zwei Abrechnungen für Gas, Öl, Strom oder anderer Energieträger, bei Eigentümerwechsel: Energieausweis
  • Die Maßnahme darf noch nicht beauftragt oder angezahlt sein!

Antragstellung und Ausstellung Zuwendungsbescheid durch den Landkreis Wolfenbüttel

Nach Stellung des Antrages auf einen Zuschuss für regenerative Heizungstechnik und eventueller Zuschuss für die Regelungsoptimierung stellt der Landkreis Wolfenbüttel nach Prüfung und Bewilligung den Zuwendungsbescheid aus.

Online-Antrag im Serviceportal des Landkreises Wolfenbüttel: Förderung von Heizungstechnik

Umsetzung der Maßnahme

Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides erfolgt die Beauftragung mit anschließender Umsetzung innerhalb von 12 Monaten durch die Zuwendungsempfängerin oder den Zuwendungsempfänger. Die Beauftragung muss in schriftlicher Form bei Mittelabruf nachgewiesen werden.

Mittelabruf

Wurde die Maßnahme erfolgreich umgesetzt, wird mit Hilfe des „Antrag auf Festsetzung und Auszahlung mit Verwendungsnachweis“ die Auszahlung der Zuwendung beantragt. Dieser Antrag wird zusammen mit dem Zuwendungsbescheid verschickt.

Weitere Informationen

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Landkreis Wolfenbüttel

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Photovoltaik

Online-Antrag im Serviceportal des Landkreises Wolfenbüttel: Förderung von Photovoltaik

Förderfähig ist die Neuinstallation einer Photovoltaik-Anlage mit oder ohne Batteriespeicher auf Wohngebäuden. Des weiteren ist die Nachrüstung eines Batteriespeichers an einer bestehenden und bereits angemeldeten Photovoltaikanlage auf Wohngebäuden förderfähig. Genaue Informationen zu den förderfähigen Maßnahmen erhalten Sie in den Zuwendungsgrundsätzen.


Maßnahmen „Photovoltaik“
Fördersatz
Neuinstallation einer PV-Anlage ab 2 kWp Anlagengröße mit oder ohne Batteriespeicher auf Wohngebäuden
Pauschal 500 Euro
Nachrüstung von einem Batteriespeicher an bestehenden und bereits im Marktstammdatenregister angemeldeten PV-Anlagen auf Wohngebäuden
Pauschal 500 Euro

Voraussetzungen zur Antragstellung

  • Ein Angebot über die zu fördernden Maßnahme.
  • Nachweis des bisherigen Stromverbrauchs anhand der letzten 2 Stromabrechnungen
  • Zusätzlich bei Speicherförderung: Eintragungsbestätigung im Marktstammdatenregisters beziehungsweise Registrierungsbestätigung der Bundesnetzagentur der bestehenden PV-Anlage auf dem Wohngebäude
  • Die Maßnahme darf noch nicht beauftragt oder angezahlt sein!

Antragstellung und Ausstellung Zuwendungsbescheid durch den Landkreis Wolfenbüttel

Nach Stellung des Antrages auf einen Zuschuss stellt der Landkreis Wolfenbüttel nach Prüfung und Bewilligung den Zuwendungsbescheid aus.

Online-Antrag im Serviceportal des Landkreises Wolfenbüttel: Photovoltaik

Umsetzung der Maßnahme

Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides erfolgt die Beauftragung mit anschließender Umsetzung innerhalb von 12 Monaten durch die Zuwendungsempfängerin oder den Zuwendungsempfänger. Die Beauftragung muss in schriftlicher Form bei Mittelabruf nachgewiesen werden.

Mittelabruf

Wurde die Maßnahme erfolgreich umgesetzt, wird mit Hilfe des „Antrag auf Festsetzung und Auszahlung mit Verwendungsnachweis“ die Auszahlung der Zuwendung beantragt. Dieser Antrag wird zusammen mit dem Zuwendungsbescheid verschickt.

Weitere Informationen

Klimaschutz ist cle[WF]er

Landkreis Wolfenbüttel

Bahnhofstraße 11
38300 Wolfenbüttel

Beispiele für geförderte Maßnahmen

Sonderförderung »Ladeinfrastruktur für reine Batteriefahrzeuge - Wallbox-Förderung«

Das Förderprogramm des Landkreises Wolfenbüttel „Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten“ wurde um eine Sonderförderung für Wallboxen ergänzt. Seit dem 1. März 2020 können Zuwendungsanträge für die Sonderförderung: „Ladeinfrastruktur für reine Batteriefahrzeuge - Wallbox-Förderung“ gestellt werden.

Gefördert wird der Kauf einer Wallbox bis maximal 22 kW Ladeleistung. Die Zuwendung ist begrenzt auf eine Wallbox pro Wohneinheit, die sich im Landkreis Wolfenbüttel befindet. Das Gebäude darf nicht über mehr als sechs Wohneinheiten verfügen.

Die Zuwendungshöhe beträgt 300 Euro pro Wallbox. Die Zuwendung wird zur Projektförderung als nicht rückzahlbare Festbetragsförderung gewährt.

Die Zuwendung ist auf die ersten 200 vollständig eingegangenen Zuwendungsanträge begrenzt, die durch Zuwendungsbescheide bewilligt wurden, solange das Förderprogramm angeboten wird und Zuwendungsmittel zur Verfügung stehen.

Seit November 2020 bietet auch die KfW eine Förderung für Ladestationen an privat genutzten Stellplätzen für Wohngebäude an. Diese Förderung der KfW ist nicht mit der hier beschriebenen Wallbox-Förderung des Landkreises kombinierbar.

Informationen zu der Förderung der KfW (Ladestationen für Elektroautos - Wohngebäude Nr. 440).

Ablauf

Die Zuwendungsgrundsätze mit den Zuwendungsvoraussetzungen und das Antragsformular für die Wallbox-Förderung können hier heruntergeladen werden. Der Zuwendungsantrag kann direkt am Computer ausgefüllt und mit den notwendigen Anlagen an den Landkreis gemailt werden. Alternativ kann der Antrag per Post geschickt werden.

Mit Erhalt des „Zuwendungsbescheides“ kann der Auftrag erteilt oder die Anzahlung für die Wallbox getätigt werden. Eine vorherige Beauftragung, Anzahlung oder Materialeinkauf führt immer zur Ablehnung der Auszahlung nach Maßnahmenumsetzung. Bei erfolgreicher Umsetzung wird der „Antrag auf Festsetzung“ vom Eigentümer gestellt.

Informationen zur Wallbox-Förderung erhalten Sie sich unter: 

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Die Förderung kann ausschließlich und vor Auftragserteilung mit den hier eingestellten Formularen beantragt werden:

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Hintergrund zum Förderprogramm „Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten“

Dieses Projekt wird gefördert durch die Stiftung »Zukunftsfonds Asse«. Das Umweltamt des Landkreises Wolfenbüttel gewährt auf Grundlage einer Zuwendung durch die „Stiftung Zukunftsfonds Asse“ mit Mitteln des Bundes, Zuwendungen für energiesparende und/oder effizienzsteigernde Maßnahmen an bestehenden Wohngebäuden in Form des Förderprogrammes „Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten“.

Das Logo der Stiftung Zukunftsfonds Asse.

   

Klimaschutz für Kommunen, Unternehmen, Vermieter, Vereine, sowie soziale und kirchliche Einrichtungen

Der Landkreis Wolfenbüttel unterstützt fachlich die kreisangehörigen Kommunen, Unternehmen, Vermieter, Vereine sowie soziale und kirchliche Einrichtungen bei ihren Klimaschutzaktivitäten.

So sind zum Beispiel die Themen Energieberatung, Energieeinsparung und Energieeffizienz ein wichtiger Baustein zum Klimaschutz und zur Kosteneinsparung. Hierdurch wird ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz im Landkreis Wolfenbüttel geleistet.

Sonderförderung: »Ladeinfrastruktur für elektrische Fahrzeuge - LIS-Förderung«

Wichtiger Hinweis: Aufgrund der hohen Nachfrage, kommt es derzeit zu Verzögerungen in der Bearbeitung des Förderprogrammes „Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten“.

Das Förderprogramm des Landkreises Wolfenbüttel „Klimaschutzmaßnahmen in Kommunen und Vereinen“ wurde um eine Sonderförderung zur Nutzung einer Ladeinfrastruktur ergänzt. Seit Juni 2020 können Zuwendungsanträge für die Sonderförderung: „Ladeinfrastruktur für elektrische Fahrzeuge - LIS-Förderung“ gestellt werden.

Gefördert wird der Kauf einer LIS bis maximal 22 kW Ladeleistung. Die Zuwendung ist begrenzt auf fünf Ladepunkte pro Grundstück und Zuwendungsempfänger, die sich im Landkreis Wolfenbüttel befinden.

Die Zuwendungshöhe beträgt 300 bis maximal 1.200 Euro pro LIS. Die Zuwendung wird zur Projektförderung als nicht rückzahlbare Festbetragsförderung gewährt.

Zuwendungen erfolgen auf Grundlage vollständig eingegangener Zuwendungsanträge, die durch Zuwendungsbescheide bewilligt wurden, solange das Förderprogramm angeboten wird und Zuwendungsmittel zur Verfügung stehen.

Die Zuwendungsgrundsätze mit den Zuwendungsvoraussetzungen und das Antragsformular für die LIS-Förderung können hier heruntergeladen werden. Der Zuwendungsantrag kann direkt am Computer ausgefüllt und mit den notwendigen Anlagen an den Landkreis gemailt werden. Alternativ kann der Antrag per Post geschickt werden.

Förderanträge können bis zum 31. Juli 2023 gestellt werden, sofern der bewilligte Betrag in Höhe von 120.000 Euro noch nicht ausgeschöpft wurde und das Programm noch angeboten wird.

Seit November 2020 bietet auch die KfW eine Förderung für Ladestationen an. Diese Förderung können Vermieter in Anspruch nehmen. Nicht antragsberechtigt sind beispielsweise Unternehmen, die Ladestationen für eine gewerbliche Nutzung errichten wollen (z. B. als Kundenparkplätze oder zum Laden des Dienstfahrzeuges).

Diese Förderung der KfW ist nicht mit der hier beschriebenen LIS-Förderung des Landkreises kombinierbar.

Informationen zu der Förderung der KfW (Ladestationen für Elektroautos - Wohngebäude Nr. 440).

Anmelden zum Sonderförderprogramm können Sie sich unter:

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Energieberatung für Nichtwohngebäude

Kommunen, Vereine, soziale und kirchliche Einrichtungen können für Ihre Liegenschaften (Nichtwohngebäude) eine fachliche Beratung zur energetischen Gebäudesanierung durch einen unabhängigen, staatlich zugelassenen Energieberater erhalten. Die Energieberatung umfasst bis zu 5 Stunden um mögliche, beziehungsweise geplante Maßnahmen zu erfassen und zu bewerten und wird durch das Umweltamt des Landkreises Wolfenbüttel vermittelt.

Die Kosten für die Initialberatung werden zu 100 % mit Mitteln der „Stiftung Zukunftsfonds Asse“ übernommen.

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Förderprogramm zum kommunalen Energiecontrolling

Der Landkreis Wolfenbüttel unterstützt fachlich die kreisangehörigen Kommunen bei ihren Klimaschutzaktivitäten.

So sind zum Beispiel die Themen Energieeinsparung, Energieeffizienz und Energiekontrolle in den öffentlichen Liegenschaften ein wichtiger Baustein zum Klimaschutz und zur Kosteneinsparung. Hierdurch wird ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz im Landkreis Wolfenbüttel geleistet.

Vom 10.-28. August 2020 können keine Anträge bearbeitet werden! Es besteht aber die Möglichkeit Anträge und weitere Unterlagen in dieser Zeit einzureichen. Diese werden ab dem 31. August 2020 wieder bearbeitet. Von Sachstandsanfragen bitten wir in dieser Zeit abzusehen.

Das Umweltamt des Landkreises Wolfenbüttel gewährt auf Grundlage einer Zuwendung durch die „Stiftung Zukunftsfonds Asse“ mit Mitteln des Bundes, Zuwendungen für Kommunen, die ein kommunales Energiecontrolling durchführen. Dieses soll eine Betriebskosteneinsparung für die Bereiche Wärme, Strom und Wasser in den kommunalen Liegenschaften erzielen und somit auch zur CO2-Einsparung beitragen.

Die Einführung eines kommunalen Energiecontrollings dient der Kommune gezielte Energiesparmaßnahmen in den Liegenschaften zu ermitteln und durchzuführen, sowie aussagekräftige Energie- und CO2-Bilanzen zu erstellen (Energiebericht).

Um ein kommunales Energiecontrolling aufzubauen ist die Übersicht aller Energieverbräuche und -kosten der einzelnen Liegenschaften Voraussetzung. Dazu werden Wärme-, Strom- und Wassermengen sowie die Verbrauchskosten systematisch erfasst und ausgewertet.

Diese müssen für jede Liegenschaft mindestens jährlich erhoben werden. Daraus können für die einzelnen Liegenschaften Aussagen über die energetische Qualität der Gebäude gemacht werden.

Zuwendungsgrundsätze

Die vorhandenen kommunalen oder vereinseigenen Liegenschaften müssen sich im Landkreis Wolfenbüttel befinden und seit mindestens fünf Jahren fertiggestellt sein.

Die Gesamthöhe der Zuwendung ist begrenzt auf 80 % der Investitionskosten für die beauftragten Dienstleistungen, jedoch maximal 6.000 Euro pro Kommune und Jahr. Eine Zuwendung wird nicht gewährt, wenn die Zuwendungssumme weniger als 500 Euro beträgt.

Die Energieverbrauchskennwerte der kommunalen Liegenschaften für Wärme (witterungsbereinigt) und Strom müssen mit den Referenzwerten (EnEV-Vorgaben für Gebäude mit gleicher Nutzung) abgeglichen werden. Die Energieverbrauchskennwerte werden aus dem Verbrauch der Liegenschaften gebildet, bezogen auf die Nutzfläche pro Quadratmeter und Jahr.

Somit können für die einzelnen Liegenschaften Aussagen über die energetische Qualität gemacht werden.

Mit Hilfe eines EDV-Energiecontrolling-Programmes werden Verbrauchsdaten (Wärme, Strom, Wasser) dargestellt und ausgewertet, wobei die Heizenergieverbräuche witterungsbereinigt berechnet werden. In den daraus resultierenden Energieberichten sind Handlungsempfehlungen zu Energieeinsparmöglichkeiten aufgeführt.

Nachfolgende Dienstleistungen des beauftragten Energiefachbüros können gefördert werden:

  • Anschaffung eines EDV-Energiecontrolling-Programmes (Modul 1)
  • Dateneingabe (Modul 2)
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung und Optimierung des Programmes (Modul 3)
  • Aktualisierung der Daten und Erstellung eines Energieberichtes (Modul 4)

Um das Förderprogramm in Anspruch nehmen zu können, meldet sich die Kommune telefonisch oder per E-Mail beim Umweltamt an.

Ein auf die Kommune angepasstes Angebot des Energiefachbüros/Dienstleisters mit den oben aufgeführten Dienstleistungen ist Grundlage für eine Antragsstellung beim Umweltamt.

Die Kommune entscheidet eigenständig welche Dienstleistungen (Module) durch das Energiefachbüro/Dienstleister erbracht werden sollen.

Die Auswahl welche kommunalen Liegenschaften innerhalb einer Kommune berücksichtigt werden, trifft die Kommune in Absprache mit dem Energiefachbüro/Dienstleister eigenständig.

Mit Erhalt des „Zuwendungsbescheides“ kann der Auftrag durch die Kommune an das Energiefachbüro/Dienstleister erfolgen. Eine vorherige Beauftragung oder Anzahlung führt immer zur Ablehnung der Auszahlung nach Maßnahmenumsetzung.

Nach erfolgreicher Realisierung wird abschließend der „Antrag auf Festsetzung und Auszahlung“ von der Kommune gestellt.

Förderanträge können bis zum 31. Juli 2023 gestellt werden, sofern das Programm noch angeboten wird und Zuwendungsmittel zur Verfügung stehen.

Anmelden zum Förderprogramm können Sie sich unter:

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Landkreis Wolfenbüttel

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Das Logo der Stiftung Zukunftsfonds Asse.

Für Kommunen: Energieeffiziente Neubaugebiete

Ein weiteres Aufgabengebiet ist die Ausweisung von Energieeffizienzstandards in Neubaugebieten.

Der Landkreis Wolfenbüttel bietet hierfür fachliche Unterstützung in den Kommunen an.

Die Kommune profitiert bei entsprechender Ausweisung:

  • Hohe Baustandards stehen für hohe Zukunftsfähigkeit
  • Prestige-Objekt
  • Chance weitere Klimaschutzthemen wie E-Mobilität voranzubringen

Der Bauherr profitiert ebenfalls bei Festsetzung von Energieeffizienzstandards:

  • Verringerung des Energiebedarfs im Vergleich zu einem herkömmlichen Neubau
  • Einsparen von Energiekosten
  • Einsatz von regenerativen Energien schont konventionelle Energieträger
  • Hohe Baustandards stehen für hohe Zukunftsfähigkeit. So entsteht kein vorzeitiger energetischer Sanierungsaufwand.

Für Kommunen: Energetische Quartierssanierung

Die KfW-Förderbank vergibt Zuschüsse für integrierte Quartierskonzepte im Rahmen der energetischen Stadtsanierung. Kommunen können über das KfW- Förderprogramm 432 Konzepte für energetische Sanierungsmaßnahmen, einschließlich Lösungen für die Wärmeversorgung, Energieeinsparung, -speicherung und -gewinnung, fördern lassen.

Zudem bietet die KfW Zuschüsse für einen Sanierungsmanager, der die Planung sowie die Realisierung der in den Konzepten vorgesehenen Maßnahmen begleitet und koordiniert.

Der Bereich Klimaschutz im Umweltamt beteiligt sich an kommunalen (Bürger)-Informationsveranstaltungen und bietet fachliche Unterstützung zum Thema. Nähere Angaben zum Förderprogramm der KfW finden sie auf der Webseite der KfW.

Netzwerkarbeit

Der Landkreis Wolfenbüttel ist mit weiteren Akteuren im Bereich Klimaschutz vernetzt und im regelmäßigen Informationsaustausch bei Netzwerktreffen.

  • Regionalverband Großraum Braunschweig (RGB) in Braunschweig
  • Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachen (KEAN) in Hannover
  • Klimaschutzbeauftrage in den kreisangehörigen Kommunen

Historie und Klimaschutzworkshops

Der Landkreis Wolfenbüttel hat 2012 auf Grundlage von Workshops ein integriertes Klimaschutzkonzept erarbeitet und veröffentlicht. Es trägt den Namen „Klimaschutzkonzeption für den Landkreis Wolfenbüttel Politischer Willensbildungsprozess und Szenarien“. Darauf aufbauend wurde im September 2013 die „Konzeption für das Klimaschutzmanagement des Landkreises Wolfenbüttel“ fertiggestellt.

Bei einem Workshop im Jahre 2013 wurde vorgeschlagen, dass eine Konzeption für das Klimaschutzmanagement des Landkreises Wolfenbüttel erarbeitet werden soll und dass das Projekt „cle[WF]er modernisieren!“ neu aufgelegt werden soll.

Während des folgenden Workshops wurde das Konzept „Klimaschutzmanagement im Landkreis Wolfenbüttel“ vorgestellt sowie beschlossen, dass ein Antrag an das BMU auf Förderung eines Klimaschutzmanagers gestellt wird.

In einem Workshop im Jahre 2014 wurde der Neustart von „cle[WF]er modernisieren!“ vorgestellt sowie die Projektidee „Sanierungsansatz für Siedlungen aus der Nachkriegszeit“ vorgestellt und mögliche Inhalte in Arbeitsgruppen zusammengetragen.

Hinweis: Die Fortschreibung des integrierten Klimaschutzkonzeptes des Landkreises Wolfenbüttel wurde im März 2021 vom Kreistag verabschiedet. 

Dokumente

Klimaschutzmanager

Aufbauend auf das Konzept für das Klimaschutzmanagement hat der Landkreis Wolfenbüttel im April 2015 Herrn Herglotz (Dipl.-Ing. (FH) - Versorgungstechnik) als Klimaschutzmanager eingestellt.

Die Personalstelle ist im Umweltamt im Bereich Klimaschutz angesiedelt und wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Umgesetzt wurde das Förderprogramm durch den Projektträger Jülich (PTJ). Auf Grundlage des Fördermittelbescheides (Förderkennzeichen 03K00037) mit einer Laufzeit von April 2015 bis März 2018 ist ein Zuschuss in Höhe von 65 % gewährt worden. Zudem hat das BMU das Anschlussvorhaben (Förderkennzeichen 03K00037-1) von April 2018 bis März 2020 mit 40 % gefördert. Seit dem 1. April 2020 ist die Klimaschutzmanagerstelle entfristet und verstetigt.

Die Hauptaufgabe des Klimaschutzmanagers ist die Umsetzung der Konzeption für das Klimaschutzmanagement des Landkreises Wolfenbüttel. Dieses wurde im Juli 2014 vom Kreistag verabschiedet.

Dabei soll in enger Kooperation mit den kreisangehörigen Kommunen die Realisierung der Energiewende voran gebracht werden. Ziel ist eine CO2-Einsparung von 40 % bis zum Jahr 2020 und 90 % bis zum Jahr 2050 (gegenüber dem Referenzjahr 1990).

Inhaltlich wird die Minderung der Energieverbräuche, die Produktion erneuerbarer Energien sowie die Anpassung der Energieversorgung zum Beispiel an deren Verfügbarkeit stehen.

Dies wird umfassend bezogen auf die Energieverbräuche und Treibhausgas-Emissionen aller relevanten Sektoren, wie zum Beispiel öffentliche Liegenschaften, Konsum und Verkehr. Weiteres Aufgabenfeld ist die Beratung der Bürger im Bereich der Energieeinsparung privater Haushalte und des Konsums.

Konkrete Maßnahmen sind unter anderem:

  • Fortführung der CO2-Bilanzierung für den Landkreis Wolfenbüttel
  • Entwicklung des Masterplanes „Der Landkreis Wolfenbüttel auf dem Weg zur Klimaneutralität“
  • Unterstützung der kreisangehörigen Kommunen bei Klimaschutzaktivitäten
  • Modellprojekt „Mobilität im ländlichen Raum“
  • Erhöhung der Solarenergieflächen
  • Unterstützung der Beratungsinitiative „cle[WF]er modernisieren!“ für Energieberatungen in privaten Haushalten
  • Energetische Quartiersanierung und klimafreundliche Siedlungsentwicklung
Logo der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
Logo des Projektträgers Jülich.