Integrationsprojekte für schwerbehinderte Menschen
Volltext
Werden bei einer Unternehmensgründung oder Unternehmenserweiterung mindestens 25 Prozent der Arbeitsplätze mit neu einzustellenden schwerbehinderten Menschen besetzt, kommt eine Förderung als Integrationsprojekt in Betracht. Integrationsprojekte können Leistungen für Aufbau, Erweiterung, Modernisierung, Ausstattung und besonderen Aufwand erhalten. Integrationsprojekte dienen der Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen einer bestimmten Zielgruppe auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, deren Eingliederung aufgrund von Art und Schwere der Behinderung auf besondere Schwierigkeiten stößt. Integrationsprojekte sind auf Dauer angelegte, rechtlich und wirtschaftlich selbständige Personen- oder Kapitalgesellschaften, die erwerbswirtschaftliche Zwecke verfolgen. Sie sind somit marktorientierte Unternehmen und keine maßnahmeorientierten Einrichtungen.
Verfahrensablauf:
Die Förderung muss formlos beantragt werden. Nach Eingang der Unterlagen beauftragt das Integrationsamt die NBank mit der Prüfung der nachhaltigen wirtschaftlichen Tragfähigkeit des Vorhabens.
Ansprechpunkt
Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie
Erforderliche Unterlagen
Ein aussagefähiges Unternehmenskonzept, das auf folgende Punkte eingeht:
- Kurzvorstellung des Vorhabens
- Produkte / Dienstleistungen
- Markt / Konkurrenz
- Management
- Mitarbeiter
- Marketing
- Organisation des Unternehmens
- Finanzierung (Erfolgsrechnung / Ergebnisvorschau über 5 Jahre; Liquiditätsplan)
Frist
Mit dem Vorhaben darf noch nicht begonnen worden sein.
Rechtsgrundlage(n)
Formulare
Der Antrag kann formlos erfolgen.
Zuständige Stelle
Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie
Voraussetzungen
nicht angegeben
Kosten
nicht angegeben
Bearbeitungsdauer
nicht angegeben
Verfahrensablauf
nicht angegeben
Hinweise (Besonderheiten)
nicht angegeben
Rechtsbehelf
nicht angegeben